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Damit das zahntechnische „Fachlatein“ auch für Patienten verständlich wird, erklären wir in unserem
Lexikon die wichtigsten Begriffe. Da es recht viele davon gibt, wird das nach und nach geschehen und
eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.
Sollte hier aber ausgerechnet jener Begriff fehlen, dessen Bedeutung Sie gern erfahren möchten, kein
Problem: Schreiben Sie das gesuchte Wort einfach in das Feld hinein und schicken es ab. Daraufhin
wird das Lexikon umgehend ergänzt.
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AArtikulatorGerät zur Simulation der Kiefergelenksbewegung, auf dem Gipsmodelle der Zahnbögen des Ober- und Unterkiefers montiert werden.

BBrückeEine Brücke wird notwendig, um die Lücke zu schließen, wenn ein Zahn verloren gegangen ist. Die beiden neben der Lücke stehenden Zähne werden vom Zahnarzt abgeschliffen. Für diese Zähne werden im Labor Kronen gefertigt, zwischen denen sich ein künstlicher Zahn befindet. Fest eingesetzt, schließt diese Konstruktion die unliebsame Lücke sowie optisch als auch funktionell.

CCMDCraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine Bezeichnung für Störungen der Kiefergelenke im Bezug auf ihre Muskel- und Gelenkfunktionen, die schmerzhaft sein können und – was vielfach nicht bekannt ist – sich negativ auf die Körperhaltung auswirken. Die Ursache für CMD sind in der Regel Fehlstellungen der Zähne, daher wird als Therapie der fehlerhafte Biss mithilfe einer individuell angefertigten Zahnschiene korrigiert. Als unterstützende Behandlung von Funktionsstörungen des Kiefergelenks hat sich außerdem manuelle Therapie sehr gut bewehrt. Mehr über den richtigen Biss erfahren Sie hier

DDentale FotografieEine Nahaufnahme der gut ausgeleuchteten Mundsituationen vor der Behandlung ist ein zusätzliches Mittel für eine ästhetische Patientenversorgung. Auf dem Foto werden natürliche Form, Farbe und Position der Zähne erfasst, daher stellt es eine sehr gute Vorlage zu ihrer Wiederherstellung dar. Digitale Fotografie ist außerdem für die Qualitätssicherung nützlich und erleichtert die Kommunikation mit dem Zahnarzt.

EErsatzzähneUmgangssprachlich wird mit diesem Wort eine Zweitzahnprothese bezeichnet. In der Medizin versteht man darunter die Zähne, die anstelle von Milchzähnen nachwachsen.


FFarbabnahmeExakte Bestimmung der Farbe von vorhandenen Zähnen, die vor einer kosmetischen Restauration oder zur Herstellung von Zahnersatz vom Zahntechniker oder Zahnarzt durchgeführt wird.

FunktionsanalyseEin Diagnoseverfahren mithilfe spezialisierter computergestützter Messsysteme mit dem Ziel, Bewegungen des Unterkiefers in unterschiedlichen Positionen, etwa beim Kauen oder Sprechen, festzuhalten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

GGeschiebe Verbindungsteile zwischen unterschiedlichen Einheiten einer prothetischen Versorgung, etwa zwischen herausnehmbarem und festsitzendem Zahnersatz. Die Verbindungsteile greifen ineinander oder werden zusammen geschoben. Geschiebe können sowohl individuell, als auch industriell hergestellt werden.


HHerausnehmbarer ZahnersatzErsatz natürlicher Zähne, wenn davon zu viele oder alle fehlen, sodass eine festsitzende Konstruktion die Lücke nicht mehr schließen kann. Hier unterscheidet man zwischen Teil- und Totalprothesen, die in verschiedenen Ausführungen individuell angefertigt werden. Um mögliche Zahnfleischprobleme zu vermeiden, sollen Zähne und Prothesen regelmäßig und intensiv gepflegt werden.


IInlayDie vom Zahntechniker angefertigte passgenaue Füllung, die in den Zahn eingeklebt wird, um Kariesfolgen zu behandeln. Inlays werden in der Regel aus Gold oder Keramik hergestellt.


J
KKopfschmerzenNach Schätzungen der Mediziner gehen 60 Prozent aller Migränefälle auf die Fehlstellungen der Zähne zurück. Sie werden oft durch starke Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich und generell durch falsche Körperhaltung begleitet. Es ist daher durchaus ratsam, mit diesen Symptomen den Zahnarzt zu konsultieren. Eine vom Zahntechniker angefertigte Schiene kann die Fehlstellung korrigieren. Gute Ergebnisse erzielt man auch, wenn diese Maßnahme durch manuelle Therapie unterstützt wird. Mehr über medizinische Aspekte bei zahntechnischer Versorgung lesen Sie im Kapitel Gesundheit.

Kraniomandibuläre DysfunktionSiehe CMD

LLithiumdisilikatGlaskeramik, die sich aufgrund ihrer Lichtdurchlässigkeit und Fluoreszenz besonders für Restaurationen im Frontzahnbereich eignet. Das Material ähnelt in seiner Beschaffenheit und Färbung dem natürlichen Zahn und lässt sich darüber hinaus individuell bemalen, um die natürliche Wirkung zu verstärken.

M
NNon-Prep-VeneersDie etwa 0,3 Millimeter dünnen, nahezu durchsichtigen Verblendschalen aus spezieller Keramik für eine ästhetische Optimierung der Frontzähne. In der Regel werden damit gleichzeitig mehrere Zähne versorgt, wobei diese unversehrt sein sollen, da die Non-Prep Veneers aufgrund ihrer Beschaffenheit z. B. Verfärbungen, Füllungen etc. nicht abdecken. Die Anbringung dieser Veneerart erfordert keine Präparation.

OOkklusionKontakt zwischen den Zähnen des Oberkiefers und des Unterkiefers. Das Wort wird vom Lateinischen „occluder“ (=verschließen) abgeleitet und bezeichnet vor allem die Schlussbissstellung der Zahnreihen. Da es sich beim Unterkiefer um einen beweglichen Körperteil handelt, sollen auch die Zahnkontakte berücksichtigt werden, die infolge seiner Bewegung entstehen. In diesem Fall spricht man von der dynamischen Okklusion.

PProthetikErsetzung fehlender Zähne zum Erhalt der Mundstruktur, die mithilfe vom festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz wiederhergestellt wird. Wenn Zahnimplantate als Befestigungsanker für künstliche Zähne, Brücken oder Gebisse dienen, spricht man von Implantatprothetik. Neben der Verbesserung der Lebensqualität, die eine zahnprothetische Versorgung zur Folge hat, bringt sie einen hohen gesundheitlichen Nutzen für den Gesamtorganismus.

Q
R
SSchichtungAuftragen der Keramikmasse zur Gestaltung eines künstlichen Zahnes. Das Wort verrät, dass das Auftragen Schicht für Schicht geschieht, wobei die einzelnen Zwischenstadien im Ofen gebrannt werden. Der Zahntechniker bedient sich dabei verschiedenen Keramiken, die sich in Farbigkeit und Lichtdurchlässigkeit unterscheiden, um auf diese Weise die natürliche Beschaffenheit eines Zahnes nachzuahmen.

TTeilkroneEin Mittel zur Restaurierung größerer Defekte der Zähne, die nicht mehr mithilfe einer Füllung bzw. eines Inlays behoben werden können. In der Regel wird zur Anbringung der Teilkrone nur die nach innen gewandte Seite des Zahnes beschliffen. Sie bedeckt immer die Kaufläche und endet oberhalb des Zahnfleisches.

U
VVeneersHauchdünne Verblendschalen aus Keramik, die auf einen oder mehrere Frontzähne aufgeklebt werden, die eine ästhetische Korrektur erfordern. Sie werden individuell angefertigt und in Form und Farbe den anderen Zähnen angepasst. Um Veneers anzubringen, wird der Zahn geringfügig und nur von vorne angeschliffen.

VerblendmetallkeramikDie meistverwendete Technik zur Herstellung von Kronen und Brücken. Diese bestehen dann im Wesentlichen aus einem Metallgerüst, das mit Keramik verblendet wird.

VollkeramikEin Zahnersatz wird als vollkeramisch bezeichnet, wenn sowohl sein Gerüst, als auch seine Außenschicht aus zahnfarbenen Keramiken hergestellt wird. Je nachdem, aus welchen Stoffen das Keramikmaterial besteht, unterscheiden sich seine Eigenschaften wie etwa die Festigkeit oder Lichtdurchlässigkeit. Entsprechend unterschiedlich wird die jeweilige Keramik eingesetzt z.B. für einzelne Kronen oder große Brücken etc. In ästhetischer Hinsicht erzielt man mit der Vollkeramik die besten Ergebnisse. Alle Keramiken zeichnen sich außerdem durch eine hervorragende Biokompatibilität aus. Siehe auch Lithiumdisilikat und Zirkoniumoxid

W
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ZZirkoniumoxidEine Hochleistungskeramik, die eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen chemische, thermische und mechanische Einwirkungen aufweist, wird zur Herstellung von vollkeramischen Kronen- und Brückengerüsten verwendet. Dank seiner Festigkeit eignet sich das Material auch für Brücken mit größerer Spannweite sowie für Wurzelstifte und metallfreie Zahnimplantate.

ZirkonoxidKurzbezeichnung für Zirkoniumoxid